Einen Tag etwas über Medien erfahren – das haben die fünften Klassen beim Medienkompetenztag am Mittwoch. In kleinen Gruppen haben die Jüngsten des Arnold-Janssen-Gymnasiums von den Medienscouts der neunten Klasse etwas über Cybermobbing, Profilbilder im Internet und soziale Netzwerke erfahren. Mit dabei die Projektleiter der Medienscouts, Frau Willermann, Herr Kornek und Herr Dr. Barbian sowie Medienpädagoge Leo Cresnar von der evangelischen Jugendbildungsstätte Tecklenburg.
Nachdem sich die Scouts vorgestellt hatten, sollten die Fünfer Fragen zum Thema Internet aufschreiben, die dann in der Gruppe gelöst wurden. So tauchte zum Beispiel die Frage auf, warum WhatsApp erst ab 16 Jahren erlaubt ist, wo doch schon fast alle Fünfer diesen Dienst nutzen. Die Antwort: „Um Euch zu schützen.“ Das ganze veranschaulichten die Scouts mit einem Film über Cybermobbing und gaben Tipps wie man sich gegen Cybermobbing wehren kann. Dazu haben die Fünftklässler einen Zettel bekommen, wo sie sich in die Lage des Opfers oder des Täter setzen sollten und aufschreiben wie sie sich fühlen oder wieso sie den anderen gemobbt haben. Im Anschluss wurden die Lösungen zusammen mit den Lehrern und Medienscouts besprochen.
Auch das Thema „Was gebe ich von mir in sozialen Netzwerken preis?“ war Teil des Medienkompetenztages. Beim Menschen-Memory mussten sich die Schüler jeweils zu zweit zusammenfinden und eine gleiche Bewegung einstudieren. Zwei Schüler, die zuvor vor die Tür gegangen sind, mussten dann anhand der Bewegung herausfinden, welche Paare zusammengehören.
Im Anschluss daran verteilten die Scouts alte Profilbilder. Dabei lernten die Fünfer, welche Profilbilder gut geeignet sind und auf welche man besser verzichten sollte und entsprechend zuordnen. Mit dem neuen Wissen waren dann die Jungs und Mädchen an der Reihe. Mit ihren Smartphones – die an diesem Tage ausnahmsweise erlaubt waren - machten sie Fotos von sich selbst und bearbeiteten die Bilder anschließend am Computer, um daraus ein geeignetes, verfremdetes Profilbild zu erstellen.
Am Mittwochabend waren dann die Eltern eingeladen, sich über das Medienkonzept des AJG und den Projekttag zu informieren. Medienpädagoge Leo Cresnar erklärte den Eltern in der Pausenhalle, welche Gefahren im Internet auf ihre Kids lauern und wie sie den Kinder helfen, sich im Internet zurechtzufinden.
Nun warten die Fünfer gespannt auf den Handyführerschein, der Ende Januar geplant ist und mit den Halbjahreszeugnissen ausgeteilt werden soll.