Unter dieser Fragestellung fand am 24. November 2015 eine schulinterne Lehrerfortbildung am AJG statt. Der Referent, Herr Dr. Ulrich Pott, Kinder- und Jugendarzt aus Rheine und ein ausgewiesener Experte zum Thema AD(H)S, verstand es, in einem packenden und sehr interessanten Vortrag die Kolleginnen und Kollegen aus medizinischer Sicht über hier relevante Sachverhalte zu informieren, aber darüber hinaus insbesondere auf sich aus dem Krankheitsbild AD(H)S ergebende pädagogische Fragestellungen dezidiert und differenziert einzugehen.
Sehr deutlich wurde, dass erst wenn ein Grundverständnis der Erzieher und Erzieherinnen über diese doch recht häufige Erkrankung bei Kindern und Jugendlichen vorliegt, ein angemessener Umgang damit erfolgen kann. Entscheidend für gute pädagogische Entscheidungen und Handlungen sind an dieser Stelle aber auch – das wurde ebenfalls klar – die enge Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule. Nur so kann versucht werden, den Betroffenen gute Wege in der Schule zu ermöglichen. Diese Fortbildung war und ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung.