Über 50 Schülerinnen und Schüler nahmen im letzten Schuljahr am Biologie-Schülerwettbewerb „bio-logisch“ teil. Das Thema lautete „Alles klar“ und befasste sich mit der Abwasseraufbereitung in Kläranlagen.
Am Beispiel „Köttelbecke des Ruhrgebiets“, wie der Fluss Emscher vor 20 Jahren noch genannt wurde, konnten wir Einblicke gewinnen, wie schwierig es damals für die schnell wachsenden Ruhrpott-Städte war, die Unmengen an Abwasser zu entsorgen. Der Fluss Emscher wurde daraufhin als offener Abwasserkanal umfunktioniert und somit ein ganzes Ökosystem zerstört. Seit dem Jahr 1992 versucht die Emschergenossenschaft den ökologischen Umbau des Flusses umzusetzen. Im Jahr 2018 konnten die ersten neu installierten, unterirdischen Abwassersysteme im Ruhrgebiet in Betrieb genommen werden, sodass immer weniger Abwasser in die Emscher eingeleitet wurden. Bis zum Jahr 2020 soll der Fluss wieder abwasserfrei sein.
In praktischen Versuchen haben die Schülerinnen und Schüler verunreinigtes Wasser wieder säubern und so die Reinigungsstufen in einer Kläranlage simulieren können. Mit selbstgebauten Reinigungs- und Filteranlagen wurden die Reinigungsversuche durchgeführt und anschließend protokolliert. Die Arbeitsergebnisse rund um die Recherche-Aufträge über die Emscher und der selbstgebauten Kläranlage wurden eingereicht und in diesem Schuljahr kamen endlich die mit Spannung erwarteten Ergebnisse. Alle Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen fünf, sechs und der EF haben mit guten Erfolg teilgenommen. Hannah Thiemann aus der heutigen 7a schaffte es sogar unter den besten 25 % und hat mit sehr gutem Erfolg teilgenommen. Wir gratulieren!
Du interessierst dich für Experimente im naturwissenschaftlichen Unterricht? Kurz vor den nächsten Osterferien 2019 werden die neuen Aufgaben veröffentlicht, die die Fachschaft Biologie gerne mit Euch durchführt. Sprecht uns an!